Kulturdenkmal:
Hohe Domkirche Sankt Peter und Santa Maria, Wahrzeichen von Köln.
Unesco-Ernennung: 1996
15.8.1248
Grundsteinlegung
1164
Überführung der Gebeine der Heiligen Drei Könige
1180-1230
Dreikönigenschrein, größter Reliquienschrein des Abendlandes
um 1311
Chorgestühl mit 104 Sitzen, das größte seiner Art in Deutschland
1322
Weihe des Hochchors
um 1355
Baubeginn der 157 m hohen Türme
1814
Auffinden eines Teils des mittelalterlichen Plans der Westfassade
1816
Auffinden der zweiten Hälfte des mittelalterlichen Plans der Westfassade
1842
Wiederbeginn der Bauarbeiten
15. Oktober 1880
endgültige Fertigstellung nach einer Bauzeit von 632 Jahren und zwei Monaten
im 2. Weltkrieg
starke Zerstörung
1948
Feierlichkeiten zum 700-jährigen Jubiläum
1998
Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum
Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Vielleicht ist der Grund dafür seine lange Bauzeit von über 600 Jahren.
In der Gotik strebt alles nach oben zu Gott. So war der Dom mit seinen 157 m hohen Türmen lange das höchste Bauwerk der Welt. Bis heute ist er eine der größten Kirchen der Christenheit überhaupt. Im Innenraum dreht sich alles um die heiligen drei Könige, deren Gebeine in dem weltberühmten Schrein der Kathedrale liegen. Er ist einer der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters.
Das geliebte Wahrzeichen von Köln ruht wie ein gigantischer Wächter inmitten der Stadt. Auch heute noch wird jedoch beständig an ihm gebaut und ausgebessert.
Köln bietet aber noch mehr.
Köln ist anders. Damit sind nicht nur der Karneval oder der Christopher-Street-Day als bunte Straßenfeste gemeint, sondern auch, dass sich das wahre Leben in den verschiedenen Veedeln, den Stadtvierteln abspielt.
Ich galube in kaum einer anderen Großstadt sind die Menschen so offen, gesellig und feierlustig wie in Köln. Und das auch außerhalb der "Fünften Saison" zwischen Karnevalsbeginn am 11.11. und Aschermittwoch.
Selbst im touristischsten Altstadt-Brauhaus setzen sich Grüppchen von Kölnern zu einem an den Tisch, mit denen man sofort per Du ist und die neben guten Tipps auch gerne ein Kölsch mehr ausgeben.
Einige Brauhäuser Mitten in der Stadt Köln:
Früh Kölsch das bekannteste am Kölner Dom.
Päffgen ein gutes Kölsch.
Sion Kölsch es jät für de jaumen.
Gaffel Kölsch Hm. Es och jot.
Malzmühle. Mühlen Kölsch dat drinke ich, un do benn ich.
Um Köln zu erkunden und alle Sehenwürdigkiten zu erfassen, braucht ein Kölner sein Lebenlang.
Euer Kölscher Jung. Harry Klein